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Wundermaschine

 

UA 2009 Augsburg
Kurator: Ute Legner
Realisation: Projekt "Mehr Musik" und Azubis für Elektrotechnik der Lechwerke Augsburg

Eine Zusammenarbeit mit Sebastian Giussani.

In einer Woche Arbeit entstanden sieben Objekte, die beim Festival LAB30 ausgestellt wurden.

Seit 2012 versuche ich, unsere Ideen weiterzuentwickeln und die Objekte teils neu zu bauen. Die Wundermschine konnte ich direkt von den Lechwerken erwerben. Es ist somit das einzige Original, welches in der ursprünglichen Form erhalten ist.

 

Poesie und Technik

 

 

 


 

   

Es ein Ready-made eines Ready-mades. Das technische Objekt wird nicht nur zum Kunstwerk erhoben, sondern gleichzeitig auch verfremdet, ohne dabei die ursprüngliche Form wesentlich zu verändern.

Die Relais und der Motor bilden eine Rhythmusmaschine. Sie spielt Kompositionen, die ständig wechseln. Auch wenn es eine elektronische Steuerung gibt, so ist doch das Geräusch akustisch. Kein Lautsprecher ist im Einsatz.

Die "Wundermaschine" ist ein Industrieobjekt, welches aber bewusst gestaltet ist. Es wurden nicht einfach die elektrischen Teile in einen Kasten gesetzt. Der Entwickler arbeitete ähnlich eines Architekten, platzierte die Teile nach Form und Funktion und schuf so eine besondere Ästhetik.

Die ursprüngliche Funktion der Maschine kann ich nur vermuten. Über genauere Informationen wäre ich dankbar.

Über den sehr schnell drehenden Motor wurden Zeiten gemessen, um Entfernungen zu Störungen in Erdstromleitungen zu ermitteln. Also eine mechanische Zeitmessung sozusagen. Frequenzerzeugung. Sehr verwirrend.